Website – funeralhomefilms


Anfang des Jahres 2024 habe ich zusammen mit einer Gruppe aus gleichgesinnten Freunden eine Website für unsere kommende Filmemachergruppe erstellt. Aus dem Projekt von damals ist der Teil unserer Arbeit geworden, den ich bis heute allein verantworte.

funeralhomefilms.de

https://funeralhomefilms.de/

Was ich verantworte

Am Anfang stand die Einrichtung: Server, Datenbank und Content-Management-System aufsetzen, damit überhaupt etwas online gehen konnte. Der größere Teil der Arbeit kam danach, denn eine Website ist kein Projekt mit Abgabetermin, sondern ein Betrieb.

Heute gehören dazu die Pflege von CMS und Theme samt Updates, die Verwaltung von Domains, DNS und E-Mail, der Zugriffsschutz auf alle administrativen Bereiche, die Auslieferung der Seite über vorgelagertes Caching, eine Backup-Strategie, die auch den Wiederherstellungsfall abdeckt, und die datenschutzrechtliche Seite – Reichweitenmessung findet bei uns nur in dem Rahmen statt, den die Besucherinnen und Besucher auch tatsächlich freigegeben haben.


Vom Freundeskreis zur GbR

Als dieser Beitrag entstand, waren wir eine informelle Vereinigung von Freunden, und ich hatte gerade angefangen, mich in das Vereinsrecht einzulesen. Geworden ist es dann etwas anderes: Seit Januar 2026 sind wir die funeralhomefilms Urban Kock Melüh GbR, und ich bin dort Mitgesellschafter und Produzent.

Für die Website hat dieser Schritt mehr verändert, als es zunächst aussieht. Aus einer Seite, auf der Freunde ihre Kurzfilme zeigen, wurde die Außendarstellung eines Unternehmens, über die auch Anfragen für Auftragsproduktionen hereinkommen. Ausfallzeiten, verlorene E-Mails oder ein unsauberer Umgang mit personenbezogenen Daten sind damit keine Ärgernisse mehr, sondern geschäftliche und rechtliche Risiken.

Auf der Website kann man inzwischen einige Kurzfilme sehen, an denen ich mitgewirkt habe, größtenteils in der Produktion hinter der Kamera. Ein paar Ideen habe ich auch selbst eingebracht, auf deren Umsetzung ich besonders stolz bin. Vor allem bei großen Projekten, die aus vielen kleinen Einzelteilen bestehen, ist es umso schöner, wenn man auf ein Einzelteil zeigen und sagen kann: „Das da, habe ich gemacht“.


Warum ich das selbst betreibe

Es wäre bequemer, einen Baukasten zu mieten und die Verantwortung mitzumieten. Dass wir es selbst betreiben, hat zwei Gründe. Zum einen behalten wir die Kontrolle über unsere eigenen Inhalte und Daten. Zum anderen lerne ich an dieser Infrastruktur Dinge, die man an einer fertigen Lösung nicht lernt – was als Hobby angefangen hat, ist inzwischen auch mein Beruf.

Der Satz, an dem ich mich dabei orientiere, lautet: Die Abkürzung von heute ist der Vorfall von morgen. Was ich unterwegs an Entscheidungen und Fehlern mitnehme, schreibe ich unter Fachliches auf.